"Hilfe, wir sind schwanger!" - Standing ovations im "Gloria-Kabarett"

 

Die Fakten:

- Uraufführung am Samstag, 3. 3. 2012 im "Gloria-Kabarett"

- 119 begeisterte Besucher/Innen, eine schlafende Zuseherin

- 5 Minuten (Laenge des Videos) Schlussapplaus

- Bereits zwei Zusatzvorstellungen am 23. 3. und am 12. 5.

- "Lodynskis Favorit!", schreibt Peter Zezula, Chef vom Dienst der "Bezirks-Zeitung".

- Herbert Pollak, Chefredakteur der "Bauern-Zeitung": "Kroner beweist absolute Praesenz, agiert so, als ob er, der Newcomer, schon viele Jahre auf der Buehne steht."

- "Wer sagt da 'Vater werden ist nicht schwer...?' ", fragt Dr. Erich Demmer, Kabarett-Spezialist von "Wien live".

- "Wow! Ein durchlagender Erfolg.", so eine spontae Reaktion aus dem Publikum.

- Das Schlusswort hat Peter Lodynski, Doyen des "Gloria-Theaters": "Ein absoluter Gewinn fuer das Haus!"

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Vor ausverkauftem Haus präsentierte Christian Kroner am 3.März sein erstes Kabarettprogramm im Gloriatheater. Hilfe, wir sind schwanger!

Eine dominante Hebamme und skurrile Sanitäter, antiautoritäre Mütter und U1 -Fahrgäste, wie aus einer Spirasendung, bevölkern die Bühne. Mittendrin der Vater von Elias. Erstaunt, freudig, ängstlich, verwirrt, begeistert, glücklich und auch nachdenklich - in jedem Fall aber witzig. Fulminant die Szene, in der Kroner das Bilderbuch Flecki auf dem Bauernhof zum 1.500 Mal vorlesen muss. Es ist zum Schmunzeln und zum Lachen, bis einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Denn Christian Kroner im O-Ton: "Wenn man Kinder hat, bekommt man viel zurück. Falsch! Man bekommt alles zurück!"

Das Publikum war hellauf begeistert. Unter den Premiergästen habe ich Peter Lodynski gesichtet. Und er ist nicht in der Pause gegangen - ein weiteres gutes Zeichen für den Kabarett-Newcomer! Ein unterhaltsames Programm für alle. Für Väter, Mütter und solche die es noch (nicht) werden wollen.

Schwanger auf der Bühne

 

Sie ist schwanger, er geht schwanger. Und das mit dem ersten Kabarett. Mehr als die Schwangerschaft von Herrn und Frau Kroner braucht's auch nicht, um drei Mal hintereinander das "Gloria-Kabarett" zu füllen, den vierten Termin bereits in der Tasche zu haben und in der Zwischenzeit das renommierte Europäische Festival "Theaterherbst Grenzenlos" zu rocken. Oder doch? Braucht's da nicht doch auch diese vielen dem Leben abgeschauten Pointen, diesen Röntgenblick von Otto Normalverbraucher und diese Gabe, mehrheitstauglich und allgemeinverständlich erzählen zu können? Fragen über Fragen, die Ihnen eigentlich nur einer wirklich beantworten kann: Kabarettist Christian Kroner. Auf oder hinter der Bühne.

Kritik Theaterherbst Gmünd, Regionalausgab der NÖN

Neugierig wie er war, hat er "gschaut und gesehen, wia a Bischl Hoar aus meiner Frau hängt. Sie habn eam gwoschn und gwickelt, ob schena is er net wordn." Über den harten WEg zum Vater-Dasein und die Zeit danach schmunzelte Christian Kroner am Sonntag im Rahmen des Theaterherbstes.

Der Kabarett-Newcomer führt das Publikum in "Hilfe wir sind schwanger" von Erlebnissen mit dem Navi in die U-Bahn zu jener turbulenten Fahrt, an deren Ende das Vaterwerden seinen Anfang nahm. In vier Phasen glieder er die Schwangerschaft - vom ersten Schock zum Geburts - Vorbereitungskurs mit der aus dem Internet bekannten DOmina zum Finale im Kreißsaal, von dem an dieses Büscel Haare das Familienleben in Beschlag nimmt. Jetzt beginnt der Kampf um den Schlaf, gegen Blähungen und Depressionen - und gegen andere perfekte Eltern mit ihren perfekten Kids ("Der schaut jetzt scho so aus wia da Qualtinger ois Herr Karl")

Kroner schielt, beim Ausflug in Urlaubs-Episoden oder bei der U-Bahn-Fahrt, milde lächelnd oder wild gestikulierend auf die Gesellschaft und lässt uns an seinen Leiden als Sportfan teilhaben ("I hob deswegen kan österreichischen Lieblings-Verein, weil i gern Fuaßboi schau"). Dabei verliert er in seinem witzigen und intelligenten Programm mit Anekdoten eines geprüften Familien-Oberhauptes die Beklimmenheit des werdenden Papas miunter aus den Augen - um doch zum Fazit zu kommen: "Es gibt vermutlich nix schöneres als die Worte 'Papa ich hab Dich lieb'